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05.01.2019, 20:30 Uhr | A. Hoffmann Übersicht | Drucken
Sperrzeiten Truppenübungsplatz - Thema auch für Unternehmen


Der Unternehmerstammtisch der CDU im Dezember war hochkarätig besucht. Unsere lippischen Bundestagsabgeordneten Kerstin Vieregge und Christian Haase sowie Vertreter der Initiative Schlangen 4.0 um Henning Schwarze, insgesamt ca. 40 Interessierte, konnten durch den Vorsitzenden Marcus Püster begrüßt werden.
Zu Gast waren wir in einer interessanten Location, direkt beim Handwerk, in den Räumen von Fliesen Klöpping im Schlänger Gewerbepark.
Die Sperrzeiten des Truppenübungsplatz Senne waren ein wichtiges Thema des Abends,


Marcus Püster führte aus: »Selbst im Kalten Krieg war der Truppenübungsplatz nicht so häufig und lang andauernd gesperrt wie jetzt. Wenn verbindlich zugesagte Öffnungszeiten nicht eingehalten wurden sind die Dummen dann nicht nur die Berufspendler, die unvermutet vor geschlossenen Schranken stehen, genauso betroffen sind viele Unternehmen, die zu ihren Kunden nach Augustdorf oder Leopoldshöhe fahren wollen. Im Winter verschärft sich die Situation weiter, wenn neben der Senne auch die Gauseköte und oder die Egge gesperrt sind“. Henning Schwarze erweiterte den Unmut: „In der Vergangenheit hat es ein für die Bevölkerung akzeptables Gleichgewicht zwischen Sperr- und Öffnungszeiten des Truppenübungsplatzes gegeben. Die jetzige Situation und die für 2020 angekündigte Verschärfung der Sperrzeiten ist für die Initiative Schlangen 4.0 völlig indiskutabel.“
Kerstin Vieregge, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, kündigte an, die Problematik der Sennne-Sperrzeiten mit den zuständigen Stellen und Verantwortlichen zu besprechen. Sie erklärte, sie hoffe auf eine einvernehmliche Lösung. Die CDU Politikerin machte aber gleichzeitig deutlich, dass die Senne auch nach dem Abzug der Briten Truppenübungsplatz bleibe.
Wichtig für die CDU Schlangen ist es bei allen Problemen immer wieder deutlich zu machen, dass die Senne Heimat und fester Bestandteil unserer lokalen Identität ist. Wenn schon die notwendige militärische Nutzung seit über 100 Jahren für Einschränkungen der hier lebenden Menschen sorgt, müssen die zuständigen Stellen aber auch zur Kenntnis nehmen, dass nicht willkürlich vermeidbare Ärgernisse geschaffen werden dürfen.
Zu Forderungen gehören neben einer regelmäßigen Nutzung der Durchgangsstraßen der Senne für Berufspendler, Wirtschaftsbetriebe, Freizeitsportler und Naturliebhaber auch der Lärmschutz, ein sinnvolles Schadstoffkataster und eine Weiterführung erheblicher Bemühungen im Naturschutz.
Das dieses in Einklang zu bringen ist mit der Schulung von Soldaten, die nicht selten vor einem gefährlichen Auslandseinsatz stehen, ist für die CDU kein Widerspruch.
Weiterhin unterstützt die CDU die bei diesem Unternehmerstammtisch und in weiteren Gesprächen erkennbare Forderung nach besserer Wirtschaftsförderung in Schlangen. Trotz der naturräumlichen Gegebenheiten vor Ort muss man versuchen, das Beste aus dem Möglichen herauszuholen, versuchen im Gespräch zu bleiben und als aktiver Wirtschaftsförderer versuchen zu vernetzen.
Ein nächstes Wirtschaftstreffen ist für den Frühsommer geplant.



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