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01.02.2019, 11:54 Uhr | Dr. W. Husberg Übersicht | Drucken
Gauseköte: Durchfahrt muss ganzjährig möglich sein
Zur Sperrung der L937

Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Schlangen hat mit Erstaunen und Besorgnis die jüngsten Ereignisse und Stellungnahmen um die Gauseköte (L 937) zur Kenntnis genommen. Obwohl die CDU-Fraktion bereits im Februar 2016 einen entsprechenden Antrag gestellt hat, wurde das Problem offensichtlich „auf die lange Bank geschoben“. Die Fahrt über die Straße, welche für unsere Gemeinde von herausragender Bedeutung ist, muss ganzjährig sichergestellt werden.
Wie bekannt ist, wurde ist die Gauseköte wegen der Gefahr eines erneuten Erdrutsches auf unbestimmte Zeit gesperrt.



Die Straße hat nicht zuletzt für Pendler als auch wegen des Sitzes von Kreisverwaltung und Bezirksregierung für unsere Gemeinde eine erhebliche Bedeutung.
Da die Gemeinde Schlangen bereits durch die Randlage am Truppenübungsplatz stark eingeschränkt ist, ist es umso wichtiger, die Befahrbarkeit der vorhandenen Straßen sicher zu stellen, da Ausweichrouten erhebliche Mehrbelastungen für alle Bürgerinnen und Bürger aber auch Mehrkosten für die Gewerbetreibenden mit sich bringen.
Trotz allem Verständnis für die besondere Situation der Gauseköte dürfen die vorhandenen Probleme nicht überbewertet werden. Vielmehr stößt es in unserer Gemeinde immer mehr auf Unverständnis, dass es zwar möglich ist, Hochalpenstraßen und Zufahrten zu Nordseeinseln weitestgehend ganzjährig befahrbar zu halten, die Instandsetzung der Gauseköte aber mit unüberwindbaren Schwierigkeiten verbunden sein soll.
Durch eine Straßenverbreiterung im Bereich des Erdrutsches wird die Gauseköte auch durch Räumfahrzeuge befahrbar, was die derzeit erheblichen Sperrzeiten bei Schnee- und Eisglätte deutlich reduzieren würde.

Die Gemeinde Schlangen ist für diese Straße selbst nicht zuständig, so dass der Rat keine Sanierungsmaßnahmen beschließen kann. Bereits im Februar 2016 jedoch hatte unsere Fraktion einen Antrag im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt sowie im Rat gestellt, wonach die Verwaltung beauftragt werden sollte, sich schnellstmöglich für eine Straßenverbreiterung im Bereich des Erdrutsches einzusetzen, um die ganzjährige Befahrbarkeit auch durch Räumfahrzeuge sicher zu stellen. Die anderen im Rat vertretenen Fraktionen sahen die Problematik seinerzeit differenzierter; gleichwohl wurde die Verwaltung beauftragt, sich der Verkehrsproblematik anzunehmen.

Bemühungen der Verwaltung sind seitdem nicht erkennbar. Umso erstaunlicher sind in diesem Zusammenhang die Reaktionen führender SPD-Politiker, die die Verantwortung verständlicherweise ausschließlich bei der Landesregierung suchen, die zudem bei Auftreten der Problematik im Jahre 2015 noch gar nicht im Amt war.
In Anbetracht der Bedeutung der Straßenverbindung ist es nicht ausreichend, statt eine Lösung zu suchen, mit dem Finger auf den politischen Gegner zu zeigen.

Auf Bitten der CDU-Fraktion hat der Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer seine Hilfe angeboten.



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